Über den Chardonnay 2017 vom Weinhaus Franz Hahn

Wer sein Herz an einen cremig-schmelzenden Weißwein mit vollem Körper, Vanille- und Holznoten und pfälzer Seele verschenken will: tadaaa – der perfekte Kandidat kommt aus dem Weinhaus Franz Hahn.

Das Etikett auf dem 2017er Chardonnay vom Weinhaus Franz Hahn sagt alles, was man über die Philosophie der Winzerfamilie wissen muss: das schwarz-weiße Papierchen kommt ganz ohne Schnörkel, Farbkleckse und zu viel Information aus. Der Hahn – Markenzeichen des Traditionsbetriebs – umrahmt einen geschwungenen Schriftzug. Alt und Jung, klassisch und en vogue kommen da auf und in der Flasche zusammen. Martin Hochdörffer und seine Frau Yvonne haben das Weinhaus Franz Hahn vor ein paar Jahren übernommen.

Schlicht in Schwarz und Weiß: Der Hahn ziert die Flaschen des Weinhaus

„Grätsche zwischen Tradition und Moderne“

„Das war unser Antrieb hier zu entstauben und die Grätsche zwischen Tradition und Moderne zu wagen – Spagat kann nicht jeder“, sagt Martin Hochdörffer selber. Spagat braucht’s auch nicht, denn mit seinem Chardonnay beweist der Familienvater wie ganz großes Weinkino geht.

Mit über 12,5 Volumenprozent Alkohol ist der Chardonnay alles andere als ein Fliegengewicht unter den trockenen Weißweinen. Der volle Körper lässt aber dennoch den Aromen den Vortritt: In der Nase gibt’s gelbe Früchte, reifer Apfel, Ananas, Pfirsich. Im Mund macht erinnert der Wein an seine Zeit im Holzfass. Feine Vanille- und Röstaromen treffen auf Frucht und zarte Mineralik. Insgesamt ein spannender Wein, über den man durchaus sprechen kann, weil er viel zu bieten hat und dabei ungemein fein, elegant und cremig schmeckt. Der Chardonnay legt die gleiche stolze Eleganz an den Tag wie der Hahn, der ihn ziert, allerdings ohne Gekrächze und ohne imposantes Gehabe.

Mit dem Chardonnay ist Martin Hochdörffer ein Spitzenwein gelungen. Dabei konzentriert sich der Jungwinzer ausschließlich auf den Ausbau seiner Weine. Anbau und Lese überlässt er Familie und Freunden, begleitet aber die Entsteheung seiner Weine von Anfang bis Ende. Sein Einsatz und vor allem sein Können wurden ausgezeichnet: 2018 darf er sich „Bester Jungwinzer“ in der Region Pfalz nennen

Fazit

Der Chardonnay 2017 vom Weinhaus Franz Hahn wurde mehrfach ausgezeichnet – völlig zu Recht, wie ich finde. Ich empfehle den Wein allen, die klassisch ausgebaute Chardonnays bevorzugen, sich für sahnig, schmelzige, cremige Weine begeistern können und unaufdringliche Weine schätzen, die ein bisschen Zeit brauchen.

Mehr Infos gibt’s unter www.weinhaus-franzhahn.de

Werbung (Markennennung, unbezahlt und unbeauftragt)

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